motorik

Zeitschrift für Psychomotorik in Entwicklung, Bildung und Gesundheit

Herausgeber: Blos, Kimon / Fischer, Klaus / Haas, Ruth / Krus, Astrid / Weiß, Otmar

1. Auflage Heft 3, 2017.

€ [D] 20,00 / € [A] 20,00

DOI: 10.2378/mot2017.art20d
Wolfgang Tschacher, Maja Storch:
Grundlagen des Embodiment-Ansatzes in den Humanwissenschaften
Basics of the embodiment approach in the humanities

2017, 118-126

In den Humanwissenschaften setzt sich zunehmend der Ansatz des Embodiment durch. Dieser berücksichtigt, dass die Psyche stets in einen Körper eingebettet ist. Es handelt sich um eine Neuorientierung, die die »kognitivistische« Computermetapher des Geistes durch die Anerkennung der wechselseitigen Bezüge zwischen Geist und Körper ablöst. Der Embodiment-Ansatz kann sich auf eine wachsende Zahl von empirischen Befunden der Psychologie, Neurowissenschaft und der Interaktionsforschung berufen. Die kognitive Neurowissenschaft hat ebenfalls erheblich zum Embodiment-Ansatz beigetragen, spezifisch durch die Entdeckung der sensomotorischen Doppelfunktion neuronaler Netzwerke, etwa im Spiegelneuronensystem.

Keywords: Embodiment, Bidirektionalität, Leiblichkeit, nonverbale Synchronie, Embodied Communication, Reafferenzprinzip

In den Humanwissenschaften setzt sich zunehmend der Ansatz des Embodiment durch. Dieser berücksichtigt, dass die Psyche stets in einen Körper eingebettet ist. Es handelt sich um eine Neuorientierung, die die »kognitivistische« Computermetapher des Geistes durch die Anerkennung der wechselseitigen Bezüge zwischen Geist und Körper ablöst. Der Embodiment-Ansatz kann sich auf eine wachsende Zahl von empirischen Befunden der Psychologie, Neurowissenschaft und der Interaktionsforschung berufen. Die kognitive Neurowissenschaft hat ebenfalls erheblich zum Embodiment-Ansatz beigetragen, spezifisch durch die Entdeckung der sensomotorischen Doppelfunktion neuronaler Netzwerke, etwa im Spiegelneuronensystem.

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