Hier werden Grundwissen und konkrete Hilfen zur Reflexion beraterischen Tuns vermittelt. Die These lautet:
Kooperative Beratung ist eine eigenständige Hilfe-Form, die weder in spezifischen "tiefenpsychologischen" oder verhaltenstherapeutischen Lehrmeinungen gründet, noch sich einer dieser Schulen problemlos eingliedern lässt.
Beratung wird als eine sozial-politische Aufgabe in heutiger Gesellschaft definiert und Beraten als eine spezifische Hilfe-Form deklariert. Die Sonderphänomene: Krise, Problemfixierung, Klientifizierung, Widerstand, Hilfe und die verschiedenen Lehrmeinungen darüber werden in diesem Handbuch detailliert dargestellt, so dass der Leser die verschiedenen Ansätze und die Vernetzungen untereinander erkennen kann.
Prof. Dr. phil. Dipl.-Psych. Luitgard Brem-Gräser, Psychologie-Studium an den Universitäten Göttingen und München. Promotion in den Fächern Psychologie, Pädagogik und Psychopathologie in München. Berufliche Schwerpunkte: Leiterin der Zentrale für Erzieher- und Jugendberatung des Schulreferates der Stadt München (1951-1970). Professorin an der Fachhochschule München, Fachbereich Sozialwesen. Aus- und Fortbildung von Lehrern aller Schularten zu Schuljugendberatern bzw. Beratungslehrern in Bayern, Fortbildung von Erzieherinnen in München. Veröffentlichungen auf den Gebieten der Entwicklungs- Pädagogischen und Klinischen Psychologie, unter anderem "Handbuch der Beratung für helfende Berufe" (3 Bde. Ernst Reinhardt Verlag 1993).
Beratungs- und Psychotherapie-Einrichtungen, Anghörige aller helfenden Berufe in den Bereichen Psychologie, Psychotherapie, Sozialpädagogik, Sozialarbeit, Pädagogik, Medizin, Seelsorge, Supervision